Rafting
Wenn die Möll ruft
Wilde Abenteuer in wilden Gewässern. Wer unberührte Landschaft genießen und gleichzeitig Aktion erleben will, ist mit einer Rafting-Tour auf der Möll gut bedient. Voraussetzung für das in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Funsportarten gewordene Rafting sind eine Prise Mut und gute Schwimmkenntnisse.
Der Möll liegt in einer der schönsten Berglandschaften Österreichs und ist von Mallnitz aus in etwa 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Wer sich auf dem Rücken des Wassers von Wellen, Walzen und Wirbeln treiben lässt, dem werden Geheimnisse des Flussbetts zuteil, die ein Wanderer nie entdecken wird.
Die Route hat die Wildwasser-Schwierigkeitsstufe WW II und ist damit auch für Unerfahrene bestens geeignet. Insgesamt gibt es beim Rafting sechs Schwierigkeitsgrade, wobei WW I die niedrigste Stufe ist. WW II bietet kleine Unregelmäßigkeiten und einfache Hindernisse. Bis zur fünften Klasse steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich von hohen unregelmäßigen Wellen (WW II) über kräftige Walzen (WW IV) bis hin zu extremen Schwallen und Wirbeln (WW V). Der höchste Schwierigkeitsgrad WW VI stößt an die „Grenzen der Befahrbarkeit" und birgt ein „hohes Risiko".
Auf Grund der strengen Sicherheitsmaßnahmen ist Rafting aber in der Regel ein sicheres Freizeitvergnügen. So dürfen in Kärnten Rafting-Touren nur von einem staatlich geprüften Bootsführer durchgeführt werden. Bevor sich die Abenteurer in die Fluten stürzen dürfen, wird ein Sicherheitsgespräch geführt. Die Spezialausrüstung wird in den meisten Fällen vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Mitzubringen haben die Rafter nur Badezeug und Schwimmkenntnisse.
Da die turbulente Wildwasser-Jagd Teamgeist erfordert, ist Rafting das ideale Erlebnis auch für Vereins- und Betriebsexkursionen. Im Ausflug inkludiert sind neben Wasser-Abenteuern auch urige Tiroler Atmosphäre und gemütliches Beisammensein. Garantiert werden kann aber nur eines: Beim Rafting bleibt keiner trocken (Textvorlage: „readyfornature“).

