Blockgletscherweg
Blockgletscher sind die verborgenen Naturjuwele im Nationalpark Hohe Tauern.
Der "Blockgletscherweg Dösental" erschließt einen der mächtigsten Blockgletscher der gesamten Hohen Tauern im Talschluss des Dösentales. Neben dem Blockgletscher beeindruckt vor allem der aus seinem Abfluss gespeiste Dösener See, der zweitgrößte Bergsee Kärntens. Ein sehr informativer Begleitfolder ist für diese Wanderung unverzichtbar.
Ort: Mallnitz
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (bis zum Blockgletscher) ab Ausgangspunkt des Themenweges im Dösental
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz am Wanderweg (Weg Nr. E10), vorbei an der liebvoll
restaurierten Venezianer Säge am flachen Talboden entlang bis zur
malerischen Konradlacke (1.616m). Hier folgt eine markante Steilstufe ,
die in mehreren Kehren über die Waldgrenze hinauf, zum herrlichen
Lackenboden führt. Entlang des tosenden Dösenbaches, wird bald die
nächste Steilstufe erreicht, welche jedoch schneller als erwartet
überwunden wird und einen atemberaubenden Blick auf ein grandioses
Hochkar freigibt: im kristallklaren Wasser des Dösener Sees (2.270m)
spiegelt sich das Felshorn des Säulecks (3.086m) und die Silhouette des
urgemütlichen Arthur von Schmid Hauses (2.275m, 3 Stunden vom
Parkplatz). Das Ziel der Tour, der Dösener Blockgletscher, ist erst auf
den zweiten Blick wirklich erkennbar und vom Schutzhaus in einer halben
Stunde erreichbar. Eindrucksvoll wälzt sich der Schutt-Eisstrom gen Tal
und gibt das kälteste, in der Natur vorkommende Wasser frei! Der
Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Tipp: Übernachtung am
Arthur von Schmid Haus und Besteigung des Säulecks, einem der „Seven
Summits“ in den Hohen Tauern.
Beste Zeit:
Anfang Juli bis Mitte September
Anforderungen:
Wenig schwierige Wanderung im hochalpinen Gelände.
Angepasste Ausrüstung (vor allem festes Schuhwerk) ist erforderlich.
Literatur:
Gratisfolder "Blockgletscherweg Dösental" (erhältlich in der Folderbox am Ausgangspunkt des Themenweges im Dösental)

